Dieser Beitrag kommt sehr spontan, da er an sich gar nicht geplant war. Doch als ich das Paket öffnete, wusste ich gar nicht wohin mit meiner Begeisterung.

„Mein Name ist M250, ESGE-ZauberStab M250. Ich schaffe mit meinen 250 Watt, sportliche 19.000 U/Min. Ok, let’s get serious!“ Wir hatten zuvor einen Combi Handmixer von Bosch, mit Rührhaken und einem Aufsatz für einen Pürierstab. Die genaue Typenbezeichnung kann ich nicht mehr sagen. Die Herren von Bosch haben es mehrmals geschafft,  die Halterung für den Pürierstab abbrechen zu lassen. An dieser Stelle klatsche ich zweimal in die Hände. Das hat mich wahnsinnig gemacht. Ich durfte dann beim Pürieren immer den Stab in das Gerät drücken, damit er nicht herausfällt. Um das zu vermeiden habe ich dann alles in meinen Omniblend V gepackt und dort klein gemacht. Das ging super, aber ständig den Behälter abwaschen und schauen das nichts unter der Klinge bleibt, lässt meinen Geduldspegel abrupt sinken. Außerdem lassen sich kleinere Portionen in einem 1,5l Mixbehälter nur semi-gut verarbeiten. Für meine zukünftigen Projekte im Rahmen von Vegan-Fit habe ich mich dann auf die Suche nach einem „Zauberstab“ gemacht. Wer hat sich nur diese Bezeichnung ausgedacht?

Ich hatte versucht Cashewkäse herzustellen. Leider hat der Bosch Pürierstab die Masse nicht ordentlich zerkleinert. Kurz um: Am Ende ist mir der ganze Käse weg geschimmelt, weil die Masse nicht ordentlich gemixt wurde. Ein separater Beitrag dazu kommt noch.

Ich muss erwähnen, dass ich bei Küchengeräten auf Leistung & Qualität achte und die meisten 0815 Produkte, die im Handel angeboten werden, für mich nicht infrage kommen. Ich bin schlussendlich auf die Firma „EAW“ (Erich Adam Warenhandelsgesellschaft) gestoßen, die ihre Produkte qualitativ mit Made in Switzerland anpreist. Nach ein paar E-Mails mit den netten Kolleginen von EAW, fiel die Wahl dann auf den ESGE-ZauberStab M250. Kostentechnisch liegt er bei 174 Euro. Was für Made in Switzerland und die Qualität mehr als fair ist. Als ich an Tag X das Paket sehnsüchtig entgegennehmen konnte, habe ich mich direkt daran gemacht es auszupacken. Alleine optisch macht der M250 schon einiges her. Ein Satz auf den beiliegenden Infoblättern stach mir direkt ins Auge: „Reparieren statt wegwerfen – dank dieser nachhaltigen Philosophie können fast alle Gerätegenerationen repariert werden“. Welche Firma schreibt sich das bitte noch auf die Fahne? Heute wollen die Firmen doch überwiegend Profit machen und möglichst viele Produkte verkaufen. Qualität? Fehlanzeige.

Deshalb ein großes Dankeschön an EAW! Schön, dass es wirklich noch Firmen gibt, die sich für Nachhaltigkeit & Qualität einsetzen und das nicht nur mit leeren Phrasen versprechen. So wie ich den M250 einschätze, freuen sich meine Enkel noch über ihn. Man könnte jetzt denken, dass das gute Stück, durch die hohe Umdrehungszahl wie ein Löwe losbrüllt. Der Omniblend V mit 3 PS und ca. 38.000 U/Min macht das nämlich gerne. Stattdessen überrascht mich ein leichtes „summen“. Ich habe gar nicht lange gewartet, schnell einen Blick in die Bedienungsanleitung geworfen und geschaut wie ich die Aufsätze aufbringe. Ich habe keine Lust bei 19.000 U/Min eine lockere Klinge im Gesicht zu haben. 🙂 Die Klingen werden einfach aufgeschoben und rasten dann ein. Super easy und safe!

Hier noch ein kleines Beispielvideo, indem ich die zwei Geschwindigkeitsstufen demonstriere.

Im Lieferumfang enthalten sind:

  • Multi-Messer
  • Quirl
  • Schlagscheibe
  • Multi-Becher mit Schnappverschluss
  • Wandhalterung, schwarz
  • Kochbuch „Rezeptideen für Ihren ESGE-ZauberStab“

Ich habe das Multi-Messer, quasi den Häcksler gewählt und mir direkt ein paar eingeweichte Cashewkerne zu einer cremigen Sauce verarbeitet. Der Zauberstab bietet zwei Geschwindigkeitsstufen. Ich habe die Cashewkerne mit Stufe II zerkleinert. Es hat keine Minute gedauert, bis die Cashewkerne zu einer cremigen Masse wurden. Vielleicht liest man meine Begeisterung aus dem Text heraus, ich stand letztlich grinsend vor der Cashewcreme. ;-). Was ich auch ganz edel finde, ist die beiliegende Wandhalterung. Leider habe ich keine Möglichkeit diese anzubringen. So könnte ich das Gerät platzsparend verstauen. Selbst das Stromkabel ist durchdacht. Bei herkömmlichen Geräten ist ein starres Kabel verbaut. Bei dem ESGE-ZauberStab M250 ist es eine Spiralschnur, wie bei einem Telefonhörer. Diese ist auf ca. 2 Meter dehnbar. Ich kann quasi den Strom im Wohnzimmer nutzen und in der Küche mixen. 😀 Einziges Manko: Die Taste zum mixen muss dauerhaft gedrückt werden. Eine Einrastfunktion wäre genial. Ich vermute aber, dass es sicherheitstechnische Aspekte hat.

Ich bin rundum glücklich mit dem M250. Der Preis von 174 Euro relativiert sich, da ich das Gerät mehrmals wöchentlich nutze. Genauso wie meinen Entsafter und den Blender. Von mir eine klare Kaufempfehlung!

Hier geht’s zum BeitragVeganen Camembert selber herstellen

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