BASICS

Der Weg ist das Ziel!

new-beginnings_t_nvViele Umstellungen, egal ob in der Ernährung oder in anderen Lebenssituationen, werden zunächst kritisch betrachtet (das liegt in der Natur des Menschen). Es ist wichtig, dass du anfangs nichts überstürzt, sondern gut informiert in deinen neuen Lebensabschnitt startest. Der Körper muss sich an neue Lebensmittel gewöhnen. Es kann also sein, dass du in der Anfangszeit Änderungen in deiner Verdauung feststellst.

Wie gehe ich also am besten die Umstellung an?

  1. Informationen sammeln. Einen Großteil findest du in den verschiedenen Kategorien auf Vegan-fit.com.
    1. Welche Vitamine und Mineralstoffe sind in welchen Lebensmitteln vorhanden?
    2. Auf welche Vitamine und Nährstoffe muss ich besonders achten, etc.?
    3. Wo habe ich das beste und qualitativste Sortiment für Bio Lebensmittel?
  2. Taste dich mit Spaß und somit kontinuierlich an „neue“ Lebensmittel und pflanzliche Rezepte heran.
  3. Sofern möglich, bereite Mahlzeiten für die Woche am Wochenende vor (Dips, Saucen, Riegel, etc.). Das erspart dir Stress und spart Zeit unter der Woche.
  4. Erstelle dir einen Ernährungsplan für die kommende Woche und schreibe ggfs. die Quelle der Rezepte dazu. So findest du schnell die Zubereitungshilfen.
  5. Eine Ernährungsumstellung ist keine Diät, sondern eine dauerhafte Änderung des Essverhaltens. Deshalb ist es wichtig nicht alle „Sünden“ auf einmal, sondern kontinuierlich von deinem Speiseplan zu streichen und gegen gesunde Alternativen zu ersetzen. Du wirst feststellen, dass du den ganzen Müll nicht vermissen wirst!

Dein Körper benötigt je nach Altlasten ca. 4 Wochen für die Ernährungsumstellung. Anschließend verlangt dein Körper nicht mehr nach ungesunden Lebensmitteln, da er die neuen Energielieferanten schätzen gelernt hat. Während dieser Zeit können Entgiftungserscheinungen eintreten. Diese können  sich u.a. durch Kopfschmerzen, Müdigkeit über Blähungen  äußern. Dieser Prozess ist bei jedem Menschen anders, da mehr oder weniger gesund im Vorfeld gegessen wurde.

Anschließend wirst du mit einem völlig neuem Körpergefühl belohnt, welches sich durch bessere Laune, mehr Leistungsfähigkeit und vielen bereits erwähnten Eigenschaften auszeichnet.

Woher beziehe ich meine Lebensmittel?

Versuche den Großteil deiner Lebensmittel aus ökologischem Anbau zu beziehen. Ich persönlich unterstütze dabei gern Verbände wie ALNATURA, NATURLAND, BIOLAND oder DEMETER, da diese noch strengere Richtlinien als die EU Öko Richtlinie haben und Kleinbauern unterstützen. Diese Lebensmittel findest du in jedem Bioladen, Tegut, Rewe oder Globus oder auch in zahlreichen Online Shops. Bioprodukte von Discountern meide ich, da ich die Preispolitik und die damit verbundene Ausbeutung von Mensch, Tier und Umwelt nicht gut heiße. Qualitativ wirst du auf jeden Fall den Unterschied schmecken.

gemüse

Warum keine Lebensmittel aus konventionellem Anbau? Ganz einfach: Das, was die Pflanze an Nährstoffen aus dem Boden bekommt, wirst du später konsumieren. Da häufig Monokulturen eingesetzt werden, besitzt der Boden keine organischen Nährstoffe und ist stark mit Pestiziden verunreinigt. Durch Pestizide auch bekannt als „Pflanzeschutzmittel“ verliert die Pflanze ihre Eigenschaft sich gegen Fressfeinde zu wehren. Die wichtigen Nährstoffe, sozusagen das Immunsystem der Pflanze, in Form von Mineralien und Antioxidantien sind dann nur noch in sehr geringer Menge vorhanden. Ergo müsstest du viel mehr essen um deinen Nährstoffbedarf zu decken.  Damit meine ich nicht das Kalorien zählen, sondern die Betrachtung der Inhaltsstoffe (Vitamine, Mineralien).

In der ökologischen Landwirtschaft werden keine Pestizide eingesetzt. Das macht sich auch in dem Geschmack der Lebensmittel bemerkbar. Zusätzlich schützt du noch die Umwelt, da der Boden nicht verunreinigt (Grundwasserverschmutzung) wird und die CO² Emission bei der Produktion niedriger ist, da z.B. durch den Verzicht auf Pestizide keine zusätzlichen Fahrten auf Äckern entstehen.

Grundnahrungsmittel bei meiner veganen Ernährung

http://p5.focus.de/img/fotos/origs3592407/68445922-w300-h225-o-q75-p5/urn-newsml-dpa-com-20090101-140204-99-06045-large-4-3.jpgEs gibt gewisse Grundnahrungsmittel, die mir speziell im sportlichen Bereich das Maximum an Leistung geben. Diese können selbstverständlich auch verwendet werden, wenn die sportliche Aktivität weniger im Vordergrund steht, da sie einen hohen Mineralien- und Vitamininhalt besitzen. Die Übersicht zeigt nur die „wichtigsten“ Lebensmittel. Hier spielt auch der eigene Geschmack eine große Rolle. Daher dient die Tabelle als Richtwert. Auf die einzelnen Lebensmitteleigenschaften gehe ich in der Rubrik Nährstoffe ein.

Die Superfoods sind eine sehr gute Ergänzung zu den Grundnahrungsmitteln. Kokosöl ist mein absoluter Liebling. Trotz seines Fettgehaltes (was im übrigen überwiegend gesunde Fette sind), weißt es viele positive Eigenschaften wie die Entgiftung des Körpers und die Bereitstellung von Energie auf. Zudem wirkt es entzündungshemmend. Du kannst es z.B. direkt auf die Haut oder im Umfeld von kleineren Wunden auftragen. Ich kann bereits am nächsten Tag eine deutliche Verbesserung feststellen.

Gemüse (Pseudo)getreide und Nüsse Obst Getränke Superfood
Zucchini Quinoa Banane Kokoswasser Maca
Paprika Amaranth Datteln  Ginger Ale Hanfsamen
Zwiebeln Hirse Äpfel Kokosöl
Knoblauch Buchweizen Mango
Möhren Leinsamen Birne
Süßkartoffeln Sesam
Kichererbsen & Kidneybohnen Walnüsse, Cashews, Mandeln, etc.
Pilze
Mangold
Salat
Tomaten