MEIN WEG

Mein Weg zu Calisthenics

Ich betreibe seit vielen Jahren Sport, habe mich in dieser Zeit mit den verschiedensten Workout Methoden beschäftigt und gute sowie schlechte Erfahrungen gemacht. Dabei habe ich neben Ausdauersport auch Hanteltraining betrieben (ich möchte es nicht als Bodybuilding bezeichnen). Auf Dauer waren mir beide Sportarten zu monoton bzw. war dann nach ein paar Monaten die Luft raus. Ich bin dann zufällig auf Youtube u.a. durch The Fortress und Bar Brothers auf DSC_4355Calisthenics aufmerksam geworden. Mich hat vor allem die Körperspannung fasziniert. Die Möglichkeiten der Kombinationen in den Workouts sind so vielfältig. Das beste an Calisthenics oder Street Workout, so der Begriff für diese Sportart ist, dass es kein Geld kostet und man sie mit etwas Kreativität an vielen Orten durchführen kann, da kein Equipment benötigt wird. Die Basis sind Liegestütze, Klimmzüge und Squats, also Übungen mit dem eigenen Körpergewicht.

Für mich sind die größten Vorteile bei Calisthenics, dass die Tiefenmuskulatur um einiges stärker angesprochen wird als beispielsweise beim Hanteltraining. Die Verletzungsgefahr ist, sofern man sich richtig aufwärmt um einiges geringer, da man nicht Gefahr läuft, den Körper mit zu hohen Gewichten zu überlasten.  Bei Calisthenics ist das Training auch kein stupides Bizpeps, Trizeps, Rücken, Bauch Training. Durch Klimmzüge und Liegestütze werden zahlreiche Muskelpartien angeregt. Dadurch entwickelt man ein viel besseres Körpergefühl und eignet sich eine hervorragende Körperspannung an.
Ich habe Anfang 2013 angefangen mich zu belesen und Tutorial Videos geschaut, da wie bereits erwähnt, man nahezu unendlich viele Kombinationen die mehr und weniger schwer sind lernen kann.

Ich möchte dir in den nachfolgenden Seiten Tipps geben, wie du deine Workouts meisterst und du mit Spaß dabei bleibst und werde auch Workout Routinen für dich bereit stellen.

Mein Training

Da ich  täglich im Büro am Schreibtisch sitze, ist Bewegung und auch Stretching für mich wichtig. Ich neige schnell zu Verspannungen was meinen Bewegungsapparat negativ beeinflusst. Ich trainiere an 5-6 Tagen zwischen 20-40 Minuten, je nach Trainingseinheit und Ziel. In der Regel erstelle ich mir einen Trainingsplan für 4 Wochen und fertige vorher und nachher Bilder an um meine Resultate bewerten zu können, sofern das mein Ziel ist. Größtenteils trainiere ich aber aus Spaß an der Bewegung und versuche neue Tricks und Techniken zu erlernen. Ich trainiere häufig in intensiven Intervallen mit geringerer Wiederholungszahl, dafür aber wenig bis keine Pausen.

Vor meinen Workouts wärme ich mich für ca. 10 Minuten auf, ebenso lange dauert der Cooldown nach dem Training. Ich wärme den kompletten Körper mittels Mobility Drills auf. Somit stelle ich für mich sicher, dass ich möglichst viele Muskelgruppen mobilisiere bzw. „aktiviere“. Einen besonderen Fokus lege ich dabei auf die Schultern, da diese viel beansprucht werden. Mein Warmup findest du hier. Es ist wichtig die Muskeln vor einem Workout zu erwärmen, da dies sonst Verletzungen zu Folge haben kann und eine lange Pause droht. Außerdem können deine Muskeln besser arbeiten wenn Sie im Vorfeld gut angeregt wurden.

Ich versuche auch so oft es geht eine kurze YOGA Session (15-20 Minuten) im Nachgang mit einzuplanen.