„Supplement (aus lateinisch supplementum, französisch supplément, englisch supplement) bedeutet allgemein „Ergänzung“.  Quelle: Wikipedia.de

Eines der wohl am häufigsten diskutierten Themen im Bereich Sport & Fitness, ist das Thema Protein Supplements. Sind Supplements nur Geldmacherei oder haben sie einen positiven Nutzen? Hier gehen die Meinungen auseinander. Insbesondere Sportler, die ihre eigenen Marken haben, werben häufig für ihre Produkte und betonen deren Nutzen (wäre ja auch verrückt wenn nicht… 🙂 )

Vegane Protein Supplements

Die Frage der Notwendigkeit von einer ergänzenden Proteinzufuhr lässt sich nicht in einem Satz beantworten. Für Menschen die 1x pro Woche Sport treiben, ist es weniger sinnvoll Protein Supplements zu sich zu nehmen. Der Körper kann die nötigen Reserven aus den Mahlzeiten am Tag ziehen. Anders sieht es bei aktiveren Menschen aus, die mehrmals wöchentlich Sport treiben.Es kann vorkommen, dass der Nährstoffbedarf nicht vollständig über die Mahlzeiten am Tag gedeckt werden kann. Aus meiner Sicht bietet es sich hier an durch Supplements zu ergänzen. Frische Lebensmittel & genug Wasser sollten jedoch im Vordergrund stehen.

Wichtige Unterschiede in der Bioverfügbarkeit

Es gibt zahlreiche Firmen und ebenso viele Sorten. Die Zusammensetzung der Proteine bzw. die „Rohstoffbasis“ unterscheidet sich deshalb sehr. Ich rate generell von tierischen Proteinen wie Molke (whey) ab. Davon abgesehen, dass Milchprodukte den Knochenabbau fördern und für zahlreiche Krankheiten verantwortlich sind, benötigt der Körper einfach zu viel Energie um das Protein aufzuschließen und zu verwerten. Höherwertige pflanzliche Proteine aus gekeimten- oder rohen Zutaten wie z.B. von PURYA!, naturArten oder von Sun Warrior (meine persönlichen Favoriten), können viel leichter vom Körper aufgeschlossen werden und bieten zu dem durch die Kombination aus unterschiedlichen Grundstoffen wie Kürbiskernen, Hanf oder Erbse eine optimale Kombination aus essentiellen Aminosäuren (können nicht vom Körper selbst produziert werden und müssen über die Nahrung aufgenommen werden). Diese Kombination macht die pflanzlichen Proteine um einiges wertiger als tierische Proteine. Eine der verträglichsten Varianten ist Protein aus gekeimten und fermentierten Reis. Dieser wird vom Körper zu 90% wie Muttermilch behandelt und ist dadurch für den Körper optimal verwertbar.

Eigene Erfahrung

Es gibt diverse Berechnungen, wie viel Gramm Protein, pro Kilogramm Körpergewicht konsumiert werden sollte. Davon halte ich nicht viel. Jeder Körper verstoffwechselt anders, ich verlasse mich daher auf mein Körpergefühl. Wenn ich 5 Tage die Woche trainiere, trinke ich pro Tag einen Shake ca. 250ml mit 2-3 EL Proteinpulver, das sind ungefähr 40-50g Protein. Ich verwende gerne eine 50/50 Mischung, einen Teil mit Geschmack z.B. Banane-Baobab & einen neutralen Teil z.B. Hanfprotein, gemischt mit Pflanzendrink oder am besten im Smoothie. Ich konnte an meiner Statur innerhalb von 30 Tagen eine positive Veränderung feststellen. Ich habe in dieser Zeit auch intensiver trainiert, so dass das Resultat natürlich nicht über Nacht und nur vom Protein kam. Die Kombination aus intensivieren Trainingseinheiten und einer erhöhten Proteinzufuhr hat sich positiv ausgezahlt. Die Muskeln sehen seitdem „praller“ aus. Für mich ist ein Shake pro Tag mit dem momentanen Trainingspensum ausreichend. Testet es am besten selber aus & beobachtet wie sich euer Körper verändert und ihr euch dabei fühlt.

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