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Wie ich vegan wurde

Wie ich vegan wurde?

Als Kind war ich noch nie ein großer Freund von Fleisch bzw. Fleisch, das aussieht wie Fleisch. Fischstäbchen und Nuggets und alles was verfremdet wurde, aß ich. Im jugendlichen Alter war mein Konsum an Fleisch mäßig. Ich stopfte mir damals nach dem Training zwar gelegentlich größere Mengen Fleisch in den Hals (des Proteins halber). Heute kann ich über meine damalige Unwissenheit nur noch schmunzeln.

Ich bin dann durch Zufall auf Youtube auf ein Video eines Schlachthofes gestoßen. Seit diesem Tag war es bei mir vorbei mit Fleischkonsum. Anfangs ersetzte ich Wurst durch Käse, da ich von heute auf morgen keine Alternative wusste. Je länger ich mich vegetarisch ernährte, desto mehr lernte ich Alternativen kennen. Vegetarisch war für mich ok. Vegane Ernährung stellte ich mir nicht so prickelnd vor. Ich kannte einige militante Veganer, die gegen Kapitalismus waren und dadurch abschreckend auf mich gewirkt haben. Ich bin schon immer ein experimentierfreudiger Mensch gewesen und hatte damals bereits ein paar vegetarisch/vegane Kochbücher.

Als im Sommer 2012 Attila Hildmanns Buch „Vegan for Fit“ veröffentlichte, fand ich die Idee einer „30 Tage Challenge“ sehr spannend. Da das Experiment auf nur 30 Tage beschränkt war, konnte ich auch ohne großen Druck an die Sache herantreten. Ich hatte vor und während der Challenge nie die Absicht komplett vegan zu leben. Schnell merkte ich, dass mir Genussmittel wie Eis und Schokoaufstrich, an denen ich hing, gar nicht vermisse. Falls doch, hatte ich stets eine vegane Alternative zur Hand. Das Buch war mein Schlüssel zu meiner „veganen“ Reise.

Zurückblickend habe ich ernährungstechnisch eine große Entwicklung durchlebt. Von Anfangs klassischen Gerichten abzuwandeln, bin ich heute für mich persönlich bei einer echten veganen Ernährung mit viel Grün, Pseudogetreide und leckeren Smoothies angekommen. Ich habe mehr Spaß denn je, wenn ich meine Mahlzeiten für die Woche vorbereite oder mir einen leckeren Smoothie mixe.

Für mich war es ein langer und kontinuierlicher Prozess, was auch gut war, da ich mir dadurch extrem viel Wissen angeeignet und viele verschiedene Sichtweisen kennengelernt habe.

P.s. ich erinnere mich leider nicht mehr an das Video, welches ich damals geschaut habe. Inhaltlich unterscheiden sich diese ohnehin nicht. Ich habe euch, für die, die es noch nicht kennen, den Earthlings Trailer angehangen. Ein absolut empfehlenswerter Film (auch auf Youtube verfügbar)

~Sebastian

#Attila Hildmann, #Challenge, #Earthlings, #vegan, #vegetarisch